Rahab, wenn Gott unsere Mauern zum Einsturz bringt - Teil 11/24
Rahab hatte schon von dem Gott Israels gehört vom Schilfmeer, das sich öffnete, von den Königen, die besiegt wurden, von der treuen Fürsorge dieses Gottes in der Wüste. Und in ihr wuchs die Gewissheit: Kein anderer Gott, keine menschliche Macht konnte ihr die Freiheit schenken, nach der sie sich sehnte. Nur der lebendige Gott. Und wir? Welche Mauern stehen heute vor uns? – Mauern des Stolzes, die uns hindern, um Hilfe zu bitten. – Mauern der Angst, die uns vor der Zukunft lähmen. – Mauern der Schuld, die uns immer wieder an unsere Fehler erinnern. – Mauern innerer Verletzungen, die uns glauben lassen, dass wir nie heil werden. – Mauern von Abhängigkeiten, die unüberwindbar erscheinen. Rahab erinnert uns: Keine Mauer ist ewig vor Gott. Sie mögen hoch, stark und unerschütterlich wirken aber der Herr kann sie mit einem einzigen Wort zum Einsturz bringen. Der gleiche Gott, der die Mauern von Jericho fallen ließ, ist derselbe Gott, der auch heute unsere Mauern niederreißt. Wir müssen...