Rahab, die Fürsprecherin ihres Hauses - Teil 17/24
Sie standen vor ihr, und Rahab wusste: Diese Männer trugen die Verheißung in sich, dass Jericho fallen würde. In diesem Moment fand ihr Herz den Mut zu bitten. Doch sie bat nicht um Gold, sie suchte nicht nur Schutz für sich selbst, sie träumte auch nicht allein von einer neuen Zukunft. Rahab wagte es, weiterzugehen sie bat um das Unmögliche: die Rettung ihrer ganzen Familie. Und wie schön klingen ihre Worte in Josua 2,13 ! Zuerst nennt sie ihren Vater und erkennt seine Autorität als Patriarch des Hauses an. Dann erinnert sie sich an ihre Mutter und ehrt ihre Stellung als Matriarchin. Danach schließt sie Brüder und Schwestern ein. Und sie bleibt nicht dabei: Sie bittet auch um alles, was zu ihnen gehört Kinder, Ehepartner und alle, die durch Zuneigung und Bund verbunden waren. Rahab trat nicht nur für einzelne Menschen ein, sondern für ganze Generationen. Ihre Bitte war nicht auf die Gegenwart beschränkt, sondern reichte bis in die Zukunft. Sie wollte nicht, dass auch nur ein Teil ...