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Aus dem Buch der Sprichwörter lernen - Sprüche 23:19-21

"Hör gut zu, mein Sohn, und werde weise! Bemühe dich, auf dem rechten Weg zu bleiben! Halte dich fern von den Weinsäufern und maßlosen Schlemmern! Auf sie wartet die Armut; denn wer bloß isst, trinkt und schläft, hat bald nichts als Lumpen am Leib." Sprüche 23:19-21 Es ist kompliziert mit Menschen, denen es an Selbstbeherrschung mangelt. Alkohol beeinflusst vor allem die Verlorenen, Essen hingegen die Christen. Selbst auf Partys gibt es Leute, die sich Essen in Tupperdosen mitnehmen, um zu Hause weiterzuessen. Ich finde das beschämend, charakterlos und respektlos gegenüber den Gastgebern     Sei in Jesu Namen gesegnet. 

Mirjam, die Frau Salz - Teil 1/23

Salz ist in der Bibel ein Symbol für Bund, Reinheit und Beständigkeit. Jesus sagte: „Ihr seid das Salz der Erde“ Matthäus 5,13 ein Bild dafür, dass Salz bewahrt, Geschmack verleiht und Verderben verhindert. Das Himalayasalz erinnert uns an einen Glauben, der die Zeit überdauert und selbst in schwierigen Tagen standhält. So war Mirjam, unsere „Frau Salz“. Sie lebte in einer intensiven und herausfordernden Zeit, begleitete den Exodus von Anfang bis Ende. Sie war Prophetin, Wächterin, Führerin des Volkes und vor allem eine echte Frau mit Stärken, aber auch mit Schwächen. Ihr Leben trägt die Spur einer, die entscheidende Momente mit Mut, Lobgesang und Fürsorge gewürzt hat. Sie war es, die das Lied der Freude anstimmte, als das Meer sich teilte und Israel hindurchzog. Aber wie jedes Gewürz musste auch Mirjam lernen, das „Salz“ ihrer Worte und ihres Handelns richtig zu dosieren. Salz ist nicht alles in einem Gericht, aber ohne Salz verliert es seinen Sinn. So war Mirjam: ihre Präsenz ga...

Der leise Duft der Marta - Teil 10/10

Frauen wie Marta erfüllen das Haus mit dem Duft von frischem Teig. Sie kennen den Preis jeder Zutat und zugleich den Wert der Würde. Oft, ohne es selbst zu merken, empfangen sie Jesus in ihren einfachen Küchen: in jedem Brot, das sie backen, in jeder Lieferung, die sie mit Liebe überreichen, in jeder stillen Geste der Fürsorge. Erkennst du dich in Marta wieder? Vielleicht bist du diejenige, die leise dient, die sich um alles und alle kümmert, die organisiert, vorbereitet, das Zuhause und sogar den Dienst am Leben erhält. Vielleicht sieht niemand, was du tust. Aber der Herr sieht es. Er kennt den Duft deiner Hingabe, das leise Parfum deiner Treue. Und wenn der Meister Jesus dich erschöpft betrachtet, sagt Er voller Zärtlichkeit:  „Marta, Marta … mach eine Pause, setz dich zu meinen Füßen und ruhe in mir.“

Aus dem Buch der Sprichwörter lernen - Sprüche 23:17,18

"Beneide die Sünder nicht, sondern bewahre dir täglich die Ehrfurcht vor dem HERRN. Denn du hast eine Zukunft, und deine Hoffnung wird nicht enttäuscht werden." Sprüche 23:17,18   Neid kann unser Herz überwältigen, und es besteht die Gefahr, dass wir ihn nicht als Neid erkennen. Wir beneiden jemanden um sein Leben in Luxus und Ruhm. Aber wir können auch um Kleinigkeiten neidisch sein, um Positionen in unserer Gemeinde, von denen wir glauben, sie besser erfüllen zu können als andere. Es ist besser, im Mittelpunkt des Willens des Herrn zu stehen. Dort sind wir am besten aufgehoben.     Sei in Jesu Namen gesegnet. 

Die stillen Marthas der Gemeinde - Teil 9/10

Martha erinnert mich auch an unsere Gemeinden. Wie oft sind es diese „Marthas“, die vor dem Gottesdienst die Toiletten reinigen, den Kaffee zubereiten, den alle nachher genießen, die Stühle aufstellen, das Geschirr spülen und sich um all die kleinen Details kümmern, die kaum jemand wahrnimmt? In großen Kirchen mag es Firmen geben, die für Reinigung und Ordnung zuständig sind. Aber in kleinen Gemeinschaften gibt es immer eine stille Martha, ein Herz voller Hingabe, das früher kommt und später geht. Sie sucht keine Bühne, sie sucht keine Anerkennung. Und oft erhält sie keinen Applaus, keine Ehrung manchmal nicht einmal ein einfaches „Danke“. Doch gerade diese stille Treue trägt das Leben der Gemeinde. Während einige auf der Kanzel stehen, sind es die unsichtbaren Hände dieser Frauen, die den Raum einladend, sauber und bereit machen, damit Menschen Jesus begegnen können. Sie sind die Petersilie des Gemeindelebens: unscheinbar, aber unverzichtbar. So wie Petersilie einem Gericht Frische...

Aus dem Buch der Sprichwörter lernen - Sprüche 23:15,16

"Mein Sohn, wie werde ich mich freuen, wenn du weise wirst. Ja, mein Herz wird hüpfen vor Freude, wenn du sprichst, was richtig ist." Sprüche 23:15,16   Welche Mutter freut sich nicht über den Erfolg ihres Kindes? Das ist alles, was wir wollen: dass sie Gott lieben, auf seinem Weg wandeln und glücklich sind.     Sei in Jesu Namen gesegnet. 

Die Marthas von heute Frauen mit brennendem Ofen und dienen dem Herzen - Teil 8/10

Wer sind die „Marthas“ von heute die Frauen mit dem brennenden Ofen? Vielleicht kennst du sie. Es sind Frauen, die ihre Familien ernähren, indem sie für Feste kochen, im Morgengrauen Brot in Bäckereien backen oder Torten auf Bestellung liefern. Viele haben sich ihre Kunst selbst beigebracht, haben neue Rezepte ausprobiert und den Ofen zu einer Quelle von Hoffnung und Lebensunterhalt gemacht. Es sind Frauen, die den Ofen am Laufen halten, auch wenn ihr Herz müde ist. Die den Teig mit Glauben und Hoffnung kneten, auch wenn der Gewinn gering bleibt. Frauen, die wie Martha einen praktischen Glauben haben: Sie reden nicht viel, aber sie tun viel. Man findet sie in Häusern, in Bäckereien, in Cafés überall in Europa. Es sind Migrantinnen, die Kultur und Geschmack ihrer Heimat mitbringen, oder einheimische Frauen, die zwischen Familie und Beruf Zeit finden, um zu kochen, zu dienen und zu tragen. Frauen, die mit Einfachheit Liebe ins Brot und Würde in ihre Arbeit legen.

Aus dem Buch der Sprichwörter lernen - Sprüche 23:13,14

"Vergiss nicht, dein Kind zu bestrafen. An einer Tracht Prügel wird es nicht sterben. Im Gegenteil, du rettest es damit vor dem Tod" Sprüche 23:13,14   Wir leben in einer Generation, die nicht durch die Rute geprägt ist. Der Text spricht nicht vom Schlagen, sondern davon, unsere Kinder notfalls mit einem kräftigen Schlag ins Gesicht zurechtzuweisen, und dass sie dadurch nicht getötet werden; im Gegenteil: Es wird unsere Kinder davor bewahren, in naher Zukunft dem Weg des Todes zu folgen.     Sei in Jesu Namen gesegnet. 

Zwischen Dienen und Sein: die Ruhe zu Jesu Füßen - Teil 7/10

Was wollte Jesus Martha lehren? Dass der Dienst gut ist, aber seine Gegenwart besser. Es genügt nicht, nur etwas für ihn zu tun wir müssen bei ihm sein. Zu seinen Füßen sitzen, seine Stimme hören, seine Nähe vor allem anderen suchen. Jesus hat den Wert von Marthas Dienst nicht verneint er zeigte ihr nur die Notwendigkeit des Gleichgewichts. Es gibt eine Zeit zum Handeln und eine Zeit zum Hören. Eine Zeit zum Dienen und eine Zeit zum Anbeten. Eine Zeit, sich um das Haus zu kümmern und eine Zeit, sich um die Seele zu sorgen. Auch wir sind heute oft wie Martha: beschäftigt, unruhig, abgelenkt. Sogar im Gottesdienst tauschen viele die Gegenwart des Meisters gegen ein Display in den Händen. Ach, wie sehr müssen wir lernen, Jesus über alles zu stellen. Uns Zeit nehmen, um für das Leben, die Familie und die Arbeit zu danken. Zeit, das Herz vor ihm auszuruhen und sein Wort zu hören. Denn Martha war wertvoll, und alles, was sie tat, war wichtig. Aber Jesus zeigte, dass auch ihr Herz Ruhe und...

Aus dem Buch der Sprichwörter lernen - Sprüche 23:12

"Nimm die Zurechtweisung an und öffne deine Ohren für Worte der Einsicht." Sprüche 23:12   Beherrsche dein Herz, damit es nicht dein Handeln beherrscht. Beherrsche deine Gedanken, damit sie nicht zur Angst in deinem Alltag werden. Übe deine Ohren, die Stimme Gottes zu hören, und blockiere alle anderen Gedanken, die nicht mit dem übereinstimmen, was die Heilige Schrift über dich sagt. Dass du ein geliebter Sohn und eine geliebte Tochter bist.     Sei in Jesu Namen gesegnet. 

Martha, Martha der liebevolle Ruf Jesu - Teil 6/10

In Lukas 10 begegnen wir Martha, die von vielen Vorbereitungen überlastet war. Sie fühlte sich ungerecht behandelt, als sie sah, dass ihre Schwester Maria einfach zu den Füßen des Meisters saß und ihm still zuhörte. Martha beklagte sich so wie wir es vielleicht in unserer Jugend taten, wenn wir uns bei der Mutter beschwerten, dass die Geschwister nicht mithalfen. Martha hatte ein großzügiges Herz und Hände, die immer bereit waren zu dienen. Doch Jesus zeigte ihr und auch uns mit Liebe, dass wir uns selbst in unseren aufrichtigsten Wünschen, ihm zu dienen, in den Dringlichkeiten des Alltags verlieren können. Sanft sagte ER: „Martha, Martha, du machst dir Sorgen und Mühe um vieles ...“ Lukas 10,41 Beachtet, ihr Lieben: Jesus hat sie nicht entwertet. Er hat ihren Dienst nicht geringgeschätzt, sie nicht streng getadelt. Er sprach ihren Namen zweimal aus voller Zärtlichkeit, wie jemand, der zugleich aufnimmt und lehrt.

Aus dem Buch der Sprichwörter lernen - Sprüche 23:10,11

"Versetze nicht uralte Grenzsteine und stiehl nicht schutzlosen Waisen ihr Land, denn ihr Helfer ist stark. Er wird dich vor Gericht bringen." Sprüche 23:10,11   Mögen wir im Leben der Menschen, die wir für schwächer halten, Gerechtigkeit üben. Möge der Herr uns von Ungerechtigkeit befreien, denn der Herr wird denen beistehen, die in seinen Augen in Not sind.     Sei in Jesu Namen gesegnet. 

Martha der Glaube, der zur rechten Zeit duftet - Teil 5/10

Diese Worte Jesu an Martha wurden in einem der schmerzlichsten Momente ihres Lebens gesprochen angesichts des Todes ihres Bruders. Doch Jesus sprach nicht nur vom Tod, den alle kennen; Er sprach von der Ewigkeit. Er offenbarte eine kraftvolle Wahrheit: Wer an Ihn glaubt, wird leben, auch wenn der Körper stirbt. Leben im Geist, in Herrlichkeit, in einem neuen Leib in der Fülle des ewigen Lebens. Und Martha? Sie hörte diese Worte nicht nur mit den Ohren, sondern mit dem Herzen. Die Frau, die immer mit den Händen diente, empfing nun ein Geschenk für ihre Seele: die Verheißung der Auferstehung. Martha ist wie die frischen Kräuter, die am Ende eines Gerichts hinzugefügt werden. Sie tritt im richtigen Moment auf, unauffällig, aber unverzichtbar. Ihre Fürsorge bringt den fehlenden Duft, ihr Glaube war still, aber tief und kostbar. So kann auch unser Glaube sein, ihr Lieben: Manchmal scheint er klein oder spät zu kommen, doch wenn er auf Christus gesetzt ist, reicht er aus, um alles zu ver...

Aus dem Buch der Sprichwörter lernen - Sprüche 23:9

 "Rede nicht mit einem Narren, denn er verachtet deinen Rat." Sprüche 23:9   Für einen Sturkopf ist es Zeitverschwendung, Ratschläge zu geben. Wer aber wirklich etwas lernen will, hört zu, analysiert das Gehörte und wendet das an, was für ihn gut ist. Mögen wir demütig sein, wenn uns jemand zu unserem Besten einen Rat gibt.     Sei in Jesu Namen gesegnet.