Jericho, die Stadt der Unmöglichen Mauern - Teil 2/24
Nach vierzig Jahren in der Wüste stand Israel vor der Stadt Jericho. Es war eine befestigte Stadt, mit hohen Mauern und verschlossenen Toren menschlich gesehen unmöglich einzunehmen. Jericho war eine der ältesten Städte der Welt, bekannt für ihre militärische Stärke und ihre strategische Lage im Jordantal. Ihre Mauern waren doppelt und so breit, dass Kriegswagen darauf fahren konnten. Für Reisende und Feinde erschien Jericho unüberwindbar, eine steinerne Festung mitten in der Wüste. Und doch war es genau dort, wo Gott handelte. Wer von uns würde Hoffnung in die Hände einer Prostituierten legen? Aber der Herr, der anders sieht als Menschen, erwählte Rahab, um Teil Seiner Geschichte zu werden. Während Josua, der Anführer Israels, auf Gottes Befehl zwei Kundschafter aussandte, hatte Gott bereits das Herz einer ungewöhnlichen Frau vorbereitet, um Türen zu öffnen, die keine Mauer je verschließen konnte.