Posts

Sie war eine Fremde, lebte in Sarepta - Teil 4/12

Sie war eine Fremde, lebte in Sarepta, einer heidnischen Stadt im Gebiet von Sidon, wo die Menschen viele Götter verehrten. Eine Frau ohne Ehemann, ohne Mittel, mit nur einem Sohn – und fast nichts mehr zu essen. Was ihr blieb, reichte gerade noch für eine letzte Mahlzeit vor dem Tod. Als der Prophet Elia an das Stadttor kam, traf er sie, wie sie einige Holzstücke sammelte. Sie wollte daraus das bereiten, was sie für ihre letzte Mahlzeit mit ihrem Sohn hielt. Elia bat sie um Wasser zum Trinken. Während sie ging, um es zu holen, fügte er noch eine Bitte hinzu: Brot. Da antwortete sie mit einem Seufzer voller Schmerz und Resignation: „So wahr der Herr, dein Gott, lebt – ich habe kein Brot. Nur eine Handvoll Mehl im Krug und ein wenig Öl im Krug. Ich sammle einige Holzstücke, um für mich und meinen Sohn etwas zuzubereiten. Wir werden essen – und dann sterben.“  1. Könige 17,12 Beachte: Sie schwört nicht bei ihrem eigenen gott, sondern bei dem Gott Elias. Und doch geschah in d...

Aus dem Buch der Sprichwörter lernen - Sprüche 21:11

"Wenn man dem Lästermaul eine Geldstrafe auferlegt, werden wenigstens Unerfahrene etwas davon lernen; wenn man aber einen weisen Menschen belehrt, lernt er selbst daraus." Sprüche 21:11   Spötter lernen nicht vom Leben.   Intelligente Menschen hingegen lernen allein durch die Beobachtung anderer.     Sei in Jesu Namen gesegnet. 

Zwei Witwen, zwei Geschichten doch ein einziger treuer Gott - Teil 3/12

Die Bibel stellt uns zwei Frauen vor, die von Schmerz gezeichnet waren. Sie trugen die Last der Witwenschaft, der Einsamkeit, des Mangels und die Verantwortung für ihre Kinder. Beide befanden sich an einer Grenze des Lebens. Beide waren Mütter, beide litten unter einer Not, die ihr Leben und das ihrer Kinder hätte kosten können. Und beide wurden von demselben Gott überrascht, der die Knappheit in Fülle verwandelte. Zwei Witwen, zwei Geschichten doch ein einziger treuer Gott. Vielleicht erlebt gerade jemand von euch das Gleiche: die Angst vor der Not, die Sorge um den morgigen Tag, die Leere, die das Herz bedrückt. Doch die Witwen lehren uns eine ewige Wahrheit: Wenn alles zu Ende scheint, dann beginnt Gott zu handeln. Damals erlebte der Orient eine große Dürre. Es hatte lange Zeit nicht geregnet. Und gerade in dieser Trockenheit offenbarte der Herr die Kraft seiner Versorgung.

Aus dem Buch der Sprichwörter lernen - Sprüche 21:10

"Wer Gott verachtet, giert nach Bösem; seine Mitmenschen können von ihm kein Mitgefühl erwarten." Sprüche 21:10   Vor kurzem berichteten die Nachrichten über die Geschichte zweier Freunde. Einer versuchte, seinen Freund zu töten, der andere kam nur mit dem Leben davon, weil er sich tot stellte. Solche Dinge machen mir Angst, denn die Menschen werden immer böser. Leider kennen Kinder, denen ihre Eltern kein Vorbild waren, die Grenzen ihrer Bosheit nicht, oder etwa doch? Die Bibel warnt uns schon lange.     Sei in Jesu Namen gesegnet. 

Das Öl, Zeichen der Versorgung, Heilung und Gegenwart Gottes - Teil 2/12

Das Öl: heiliges Symbol und göttliche Gegenwart  Auch die verschuldete Witwe, deren Kinder in die Sklaverei verkauft werden sollten, erhielt vom Propheten Elisa den Auftrag, leere Gefäße zu sammeln. Und das Öl, das Gott vermehrte, reichte aus, um alle Schulden zu begleichen und für sie und ihre Kinder Versorgung zu schaffen (2. Könige 4,1–7). Das Öl ist auch ein Zeichen der Heilung. Noch heute salben wir die Kranken mit Öl und beten, dass der Herr Gesundheit schenkt und neues Leben hervorbringt. So ist das Öl: Nahrung für den Leib, Heilmittel für die Seele, Duft des Glaubens. Es weist auf den Heiligen Geist hin, der uns trägt, uns heilt, uns salbt und alle Tage bei uns bleibt.

Aus dem Buch der Sprichwörter lernen - Sprüche 21:9 - 4. Tag

"Besser im Winkel auf dem Dach wohnen als mit einer zänkischen Frau zusammen in einem Hause." Sprüche 21:9   Es gibt Mütter, die ihre Macht als Mütter missbrauchen. Es gibt Mütter, die tun, was sie wollen, und denken, alle müssten es ertragen. Die Kinder können das nicht mehr ertragen. Unser Zuhause sollte der Ort sein, an dem sich alle wohlfühlen. Überlegen Sie, wie es in Ihrem Zuhause war, wenn die Menschen verzweifelt versuchen, herauszukommen.     Sei in Jesu Namen gesegnet. 

Das Öl: heiliges Symbol und göttliche Gegenwart - Teil 1/12

Olivenöl gehört zu den ältesten Gütern der Menschheit. In der biblischen Welt war es jedoch weit mehr als Nahrung es war ein Symbol für Leben, Salbung, Heilung und die Gegenwart Gottes selbst. Das Öl stand für das Wirken des Heiligen Geistes. Wenn jemand mit Öl gesalbt wurde, war es nicht nur eine äußere Handlung, sondern die Bestätigung, dass Gott diese Person mit Autorität und Gnade bekleidete, um eine ewige Bestimmung zu erfüllen. Die Schrift zeigt uns auch, wie Öl zum Lebensunterhalt in Zeiten der Not wurde. Die Witwe von Sarepta besaß nur eine Handvoll Mehl und ein wenig Öl… Doch durch das Wort des Propheten Elia gingen Mehl und Öl nicht aus, bis die große Dürre ein Ende fand 1. Könige 17,12–16.

Aus dem Buch der Sprichwörter lernen - Sprüche 21:9 - 3. Tag

"Es ist besser, allein in einem Winkel auf dem Dach zu wohnen als gemeinsam mit einer nörgelnden Frau in einem schönen Haus." Sprüche 21:9   Jemand aus unserer Gemeinde fragte Christian, ob nur die beiden reden könnten, nur er und mein Mann. Christian sagte sofort: „Komm am Freitag zum Abendessen vorbei, das Wetter ist schön, und wir grillen.“ Der Bruder fragte: „Willst du nicht zuerst Georgia fragen?“ Christian sagte: „Sie würde sich freuen, uns zu besuchen und uns dann in Ruhe zu lassen.“ Natürlich hätte Christian mich zuerst fragen können, aber er und ich haben so viel Freiheit, dass wir uns nicht so verhalten müssen. Ich konnte spüren, wie Männer in einer Ehe voller Einschränkungen leben, in der sie ihre Freiheit nicht mehr haben. Das ist sehr traurig.     Sei in Jesu Namen gesegnet. 

Die Entscheidung liegt immer bei uns - Teil 12/12

Die Zitrone ist sauer  und wenn sie nicht ausgeglichen wird, verdirbt sie das Rezept. So sind auch unsere Enttäuschungen: Werden sie nicht mit dem Süßduft von Glauben und Hoffnung gewürzt, verbittern sie unsere Seele. Im Familienleben wie auch im Beruf begegnen wir sowohl der Zitrone als auch dem Fenchel: Zeiten der Härte und Zeiten des Trostes. Das Geheimnis liegt darin, Gott den Meisterkoch sein zu lassen der die Aromen zur rechten Zeit mischt, die Säure in Stärke und die Süße in Ruhe für das Herz verwandelt. Geliebten, ungeheilte Wunden können sich in Bitterkeit verwandeln so wie bei Peninna. Sie hatte Kinder, aber keinen Frieden; sie hatte Ansehen, aber keinen Trost. Nur Gott kann die verborgenen Schmerzen heilen jene, die niemand sieht, die aber unsere Haltung prägen, zum Guten oder zum Bösen. Wenn wir ihm unser Herz übergeben, verwandelt der Herr die Säure der Seele in die Süße des Lebens. Doch diese Entscheidung liegt bei uns. Gott zwingt sich niemandem auf. ER klopft a...

Aus dem Buch der Sprichwörter lernen - Sprüche 21:9 - 2. Tag

"Lieber in einer kleinen Ecke unter dem Dach wohnen als in einem prächtigen Haus mit einer nörgelnden Frau!" Sprüche 21:9   Es gibt nichts Schlimmeres als eine Frau, die ständig redet. Ich kenne Frauen, deren Männer kaum von der Arbeit nach Hause kamen und nicht einmal mit einem Kuss oder einem freundlichen Wort begrüßt wurden. Stattdessen überhäuften sie den armen Mann mit Aufgaben, die sie ihm übertragen wollten. Es tat mir so leid…      Sei in Jesu Namen gesegnet. 

Peninna, zwischen verborgenen Schmerzen und gelebter Bitterkeit - Teil 11/12

Ich möchte einen Gedanken über Peninna teilen etwas, worüber selten gesprochen wird. Sie trat in Elkannas Leben ein, bereits als zweite Frau. Auch wenn dies damals kulturell üblich war, können wir uns den Schmerz und die Enttäuschung an ihrem Hochzeitstag vorstellen. Peninna wusste, dass sie niemals den ersten Platz im Herzen ihres Mannes haben würde. Kannst du dir die Enttäuschung an einem Tag vorstellen, der eigentlich der schönste deines Lebens sein sollte? Genau das könnte Peninna erlebt haben. Jeder wusste um Elkannas tiefe Liebe zu Hanna. Vielleicht war dies die verborgene Wunde Peninnas der Schmerz, die „Zitronenfrau“ zu sein. Sie trug den Titel einer Ehefrau, sie hatte Kinder vorzuweisen, aber tief in ihrem Inneren wusste sie: Elkannas Herz gehörte nicht ihr, sondern Hanna. Dieser Gedanke nagte an ihr und verwandelte sich in Bitterkeit. Ich rechtfertige damit nicht ihr Verhalten, sondern denke an eine Situation, die auch heute viele Frauen erleben. Wie viele stehen nach auß...

Aus dem Buch der Sprichwörter lernen - Sprüche 21:9 - 1. Tag

"Besser im Winkel auf dem Dach wohnen als mit einer zänkischen Frau zusammen in einem Hause." Sprüche 21:9   Wie wahr das doch für jeden ist. Wir hatten einen Nachbarn im Hinterhof. Er wohnte zwar nicht dort, hatte aber einen Sommergarten, und wenn es in der Wohnung zu heiß wurde, kamen sie mit ihrem kleinen Holzhaus in den Garten. Und die Frau beschwerte sich ständig. Sie erlitt einen Herzinfarkt, und er lebt noch heute.     Sei in Jesu Namen gesegnet. 

Hannas Glaubens stieg wie der Duft des Fenchels zum Thron Gottes auf - Teil 10/12

Im stillen Heiligtum trat Hanna ein, beladen mit den Jahren des Wartens. Peninna hatte sie mit der Säure einer Zitrone oft durch harte Worte verletzt. Doch nun, vor dem Herrn, antwortete Hanna nicht mit Bitterkeit. Sie ergoss sich in Gebet. Ihre Tränen flossen lautlos, ihre Lippen bewegten sich ohne Stimme. Es waren keine Reden nur der stumme Schrei einer gequälten Seele. Sie war wie der Fenchel: sanft, süß und unauffällig nicht darauf bedacht, gesehen zu werden, und doch erfüllte sie den Raum mit dem Duft der Hoffnung. Hanna legte ein Gelübde vor dem Herrn ab: Wenn er ihr einen Sohn schenken würde, wollte sie ihn ihm zurückgeben für alle Tage seines Lebens. In diesem Moment verwandelte sich ihr Schmerz in Hingabe. Und ihr Gebet wurde nicht nur eine persönliche Bitte, sondern ein Samenkorn der Verheißung. Der Priester Eli beobachtete sie aus der Ferne und verstand sie zunächst nicht. Doch der Herr verstand jede Träne.  Die Sanftheit von Hannas Glauben stieg wie der Duft des ...

Aus dem Buch der Sprichwörter lernen - Sprüche 21:8

"Die Schuldigen gehen auf krummen Wegen; das Leben der Unschuldigen aber ist gerade und aufrichtig." Sprüche 21:8   Heutzutage empfinden die Menschen keine Schuld für ihr Fehlverhalten. Niemand kann auch nur einen Tag ohne Sünde leben. Die Bibel sagt, dass es Wege gibt, die zwar richtig erscheinen, aber letztendlich die schlimmsten Folgen für das Leben des Menschen haben. Jesus bietet uns ein Leben mit ihm an. Nimm es an. Jesus ist der einzige Weg.     Sei in Jesu Namen gesegnet.