Sara blühte wie der Safran – Teil 4/8

Sara trug jahrelang ungerechte Etiketten: unfruchtbar, unvollständig, von Gott vergessen.
Doch der Herr entfernte jedes Etikett und nannte sie Mutter der Verheißung.
So auch wir: Auch wenn harte Stimmen oder das Schweigen des Wartens uns prägen Gott sieht uns, hört uns und ruft uns beim Namen des neuen Lebens.

Als Sara schließlich Mutter wurde, öffnete der Herr nicht nur ihren Schoß Er veränderte auch ihren Namen. Aus Sarai wurde Sara, Prinzessin, Mutter der Verheißung.
Sie, die so viele Jahre des Wartens getragen hatte, wurde vom lebendigen Gott selbst erinnert.

In dem Hebräerbrief wird Sara als die Matriarchin des Glaubens genannt.
Sie blühte nicht zu der Zeit, die sie sich gewünscht hätte, sondern in der vollkommenen Zeit des Herrn.
Sie blühte wie der Safran selten, zart, kostbar und brachte Lachen, Hoffnung, Erbe und Segen für die ganze Erde hervor.

Und so ist es auch mit uns: Selbst wenn das Warten zu lange scheint, selbst wenn Stimmen sagen, es sei zu spät – der Herr bleibt treu.
Verliert die Hoffnung nicht.
Der Gott, der Sara zum Blühen brachte, ist derselbe, der auch euch im rechten Augenblick zum Blühen bringen wird.

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