Vor Gottes Augen ist Sara ein Sinnbild von Vertrauen, Geduld und Hoffnung - Teil 6/8

Sara lachte über die Verheißung, sie zweifelte, sie versuchte einen „Ausweg“ zu finden, indem sie Hagar Abraham gab. Doch tief in ihrer Seele bewahrte sie ein Herz, das von Gott noch geformt werden konnte.

In 1. Mose 18,10–15 lesen wir, dass der Herr mit zwei Engeln Abraham besuchte und verhieß, dass Sara im nächsten Jahr einen Sohn gebären würde trotz ihres hohen Alters. Als sie das hörte, lachte Sara in sich hinein, überzeugt, dass dies unmöglich sei. Und doch glaube ich: Hinter diesem ungläubigen Lachen keimte in ihrem Herzen ein Funke neuer Hoffnung.

Es ist wie bei uns, wenn wir an den dunkelsten Tagen, schon am Ende unserer Kräfte, plötzlich ein Wort, ein Lied oder ein Vers zu uns kommt wie eine Botschaft vom Himmel – und uns zuflüstert: „Gib nicht auf. Hör nicht auf zu träumen.“ Genau das geschah, so denke ich, bei Sara nach jenem Lächeln.

Das Wunderbare ist: Auch wenn wir Sara vielleicht als schwach im Glauben sehen, erinnert uns die Schrift anders an sie. In Hebräer 11 wird sie nicht wegen ihres Zweifels erwähnt, sondern wegen des Duftes ihres Glaubens.
Vor Gottes Augen ist sie ein Sinnbild von Vertrauen, Geduld und Hoffnung, die zur rechten Zeit aufblühte.

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