Warum habe ich Sara mit dem echten Safran verglichen? - Teil 5/8
Weil sie unter unmöglichen Bedingungen erblühte.
Safran wächst in trockenem, steinigem Boden und muss noch vor Sonnenaufgang geerntet werden. So war es auch bei Sara: Sie blühte im Alter auf, als ihre Unfruchtbarkeit längst endgültig schien.
Sie hatte sich schon mit einem anderen Weg abgefunden, als sie ihre ägyptische Magd ihrem Mann gab fast so, als würde sie sagen: „Das ist eben meine Geschichte.“
Doch Gott hatte andere Pläne.
Sara ist wie Safran, der mit nur wenigen Fäden ganze Speisen färbt und erfüllt.
Mit ihrem Leben, gezeichnet von Glauben und Schwäche, von Warten und Fehltritten, färbte sie die Geschichte der Erlösung.
Im Hebräerbrief Kapitel 11 wird sie als Beispiel für Glauben, Geduld und Standhaftigkeit genannt.
Ja, sie war ungeduldig, ja, sie irrte und handelte vorschnell.
Aber die Schrift verschweigt ihre Zweifel nicht sie verwandelt sie in eine Lehre.
Das ungläubige Lachen Saras wurde von Gott selbst gehört.
Und es wurde aufgeschrieben, damit auch wir lernen: Selbst in unseren Zweifeln, selbst wenn wir ungläubig lächeln oder den Kopf schütteln, bleibt der Herr treu.
Denn nichts kann Gott daran hindern, seine Verheißung zu erfüllen.
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