Was lernen wir von Noomi? - Teil 7/7


  1. Noomi täuschte keine Freude vor.
    Auch wir müssen nicht so tun, als sei alles gut. Wenn das Leben schwer ist, wenn unser Herz voller Trauer ist, dürfen andere es sehen. Glaube an Christus bedeutet nicht, niemals zu weinen oder immer stark zu wirken.
    Noomi bekannte mit lauter Stimme: „Voll zog ich aus, leer bin ich zurückgekehrt. Bitter bin ich geworden.“

Und doch gab sie das Leben und den Glauben nicht auf. Auch wir dürfen, selbst wenn das Warten lang ist, die Hand Jesu nicht loslassen. Wir dürfen Ihm ehrlich sagen: „Herr, ich glaube – aber bitte zögere nicht mehr so lange...“

  1. Noomi, selbst in Trauer, nahm auf.
    Sie sorgte für Rut, gab liebevolle Ratschläge und ging den Weg mit ihr.
    Sie wurde „fruchtbarer Boden“, auf dem eine andere Frau erblühte.
    Auch wir können dies sein: selbst inmitten der eigenen Schmerzen anderen helfen, Hoffnung zu finden. 

    Geliebte, bleibt standhaft bis ans Ende.
    Gott überraschte Noomi: Die, die leer zurückkam, hielt nun Obed in den Armen die Freude einer neuen Hoffnung. Ihr Herz wurde erneuert, voller Leben und voller Sinn.

    Wer in der Bitterkeit treu bleibt, empfängt den Geschmack der Verheißung zurück.
    Vertraut darauf: Der Herr wird die Felder wieder überfließen lassen.
    Und wie in den Tagen, als Noomi und Rut nach Bethlehem kamen die Felder stehen schon weiß zur Ernte.

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