Die Witwe von Sarepta gab das Wenige, das sie noch hatte - Teil 5/12
Die Witwe von Sarepta gab das Wenige, das sie noch hatte.
Ich stelle mir vor und das ist meine persönliche Sicht, dass sie dachte:
„Mein Sohn und ich werden sowieso sterben… dann soll meine letzte Tat im Leben sein, diesen Mann Gottes zu segnen.“
Und genau in dieser Haltung des Herzens geschah das Wunder. Das Wenige wurde zu viel.vDas Mehl ging nicht aus. Das Öl versiegte nicht. Und der erwartete Tod verwandelte sich in Leben, das bis zum Ende der Dürre getragen wurde.
Ein weiterer faszinierender Punkt in diesem Text 1. Könige 17:9.
Dort sagt Gott zum Propheten:
„Steh auf, geh nach Sarepta, das zu Sidon gehört, und bleib dort; siehe, ich habe dort einer Witwe geboten, dich zu versorgen.“
Doch wenn wir die Reaktion der Witwe sehen, als sie Elia begegnete, merken wir: Sie wusste nichts davon. Wie konnte Gott also sagen, er habe ihr bereits befohlen, den Propheten zu versorgen?
Die Antwort ist schlicht und zugleich gewaltig: Gott hatte nicht nur die Versorgung für den Propheten vorbereitet, sondern auch die Rettung für diese Frau und ihren Sohn.
Der Herr hatte das Herz der Witwe schon gesehen ein Herz, das bereit war zu teilen, selbst das letzte Stück Brot. Und genau diese Großzügigkeit, verbunden mit Gehorsam, öffnete die Tür zum Wunder.
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