Glaube mit Schärfe, die Pfefferfrau aus Tyrus und Sidon - Teil 2/9
Sie kam zu Jesus, bewegt von der Verzweiflung einer Mutter. Ihre Tochter war furchtbar von einem bösen Geist gequält und Jesus war ihre einzige Hoffnung.
Diese Frau schwieg nicht. Sie drängte, sie beharrte, sie provozierte eine Antwort.
Und wegen ihres „würzigen“ Glaubens – scharf und belebend wie Pfeffer sprach Jesus:
„Frau, dein Glaube ist groß!“ (Matthäus 15,28).
Warum gerade sie?
Weil sie mit Dringlichkeit und Mut zu Jesus kam, um Heilung für ihre Tochter zu erflehen.
Obwohl sie Heidin war, wagte sie es, ein Gebiet zu betreten, das ihr nicht gehörte.
Sie riskierte, übergangen, verachtet oder zurückgewiesen zu werden.
Und als Jesus zunächst zögerte, gab sie nicht auf. Sie beharrte mit Weisheit und Demut. Ihr Glaube durchbrach kulturelle, religiöse und soziale Schranken.
Auf dem Weg, unter freiem Himmel, ließ ihre Stimme den ganzen Ort erzittern.
Und Jesus ehrte sie vor allen: Ihr Glaube war groß.
Ein Glaube, der prägt, der brennt, der verwandelt wie schwarzer Pfeffer.
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