Hanna erkannte: Um zu empfangen, musste sie loslassen - Teil 8/12

Auch wenn Peninna die „Zitrone“ in Hannas Leben war, erfüllte sie ohne es zu wissen doch nur eine Rolle im Plan Gottes. Die Bibel sagt in 1. Samuel 1,5–6 ausdrücklich, dass der Herr den Schoß Hannas verschlossen hatte.
Das bedeutete weder Wertlosigkeit noch Zurückweisung es war Gottes festgesetzte Zeit.
Hanna sollte nicht außerhalb des göttlichen Augenblicks gebären, denn dieses Kind war für einen außergewöhnlichen Zweck in Israel bestimmt.

Die Provokationen Peninnas waren das Werkzeug, das Gott zuließ, um Hanna in ein tieferes Gebet hineinzutreiben. Ohne diesen Druck und Schmerz hätte sie sich vielleicht mit der Unfruchtbarkeit abgefunden und ihr Herz nie so vor dem Herrn ausgeschüttet.

So bitter Peninna auch war, sie war Teil von Gottes Rezept, um den Boden für das Wunder vorzubereiten. Die Zitrone war sauer, doch sie würzte eine Geschichte, die süß enden sollte zur Ehre Gottes. Hanna erkannte: Um zu empfangen, musste sie loslassen.
Und wir? Was müssen wir heute dem Herrn übergeben?

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