Hanna und Peninna, wenn die Säure der Prüfung zur Süße des Segens wird - Teil 9/12

Alles, was wir über Peninna wissen, ist, dass sie sauer, heftig und provozierend war eine wahre Zitronenfrau. Ihre Gegenwart war sicher nicht leicht zu ertragen, und doch war es gerade durch sie, dass Gott in unserer Fenchelfrau Hanna etwas Tiefes weckte.

Oft brauchen wir jemanden, der uns herausfordert, der uns aus der Komfortzone holt, der uns so sehr reizt, dass wir reagieren und den Herrn noch mehr suchen. So unbequem Peninna auch war, sie wurde zum Werkzeug, das Hanna zum Altar trieb. Und dort, vor dem Herrn, brach Hanna ihr Schweigen, schüttete ihre Seele aus und erlebte das Unmögliche.

Wir können sagen: Hanna, unsere „Fenchelfrau“, durchschritt eine Zeit des Wartens, die mit der Säure der „Zitrone“ namens Peninna gewürzt war.

Manchmal denken wir, dass die Säure der Prüfungen alles verderben wird. Doch das stimmt nicht. Gott, der Meisterkoch, kennt das perfekte Rezept: Ein Hauch von Zitrone hebt die Süße erst richtig hervor. Zur rechten Zeit öffnete der Herr Hannas Schoß und schenkte ihr Samuel nicht nur einen Sohn, sondern einen Propheten, der die Geschichte Israels prägen sollte. Und was für ein vorbildlicher Prophet er war!

Und als ob das nicht genug wäre, fügte der Herr Hanna weitere Söhne und Töchter hinzu ein Zeichen dafür, dass sein Segen immer größer ist, als wir es erbitten können. Über Samuel wissen wir alle. Aber Peninnas Kinder? Die Bibel erwähnt keinen einzigen. So ist es mit Gott: Die Zitrone der Prüfung kommt nicht, um uns zu zerstören, sondern um die Süße der Verheißung hervorzuheben, wenn sie sich erfüllt.


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