Maria Magdalena, die Anbeterin - Teil 9/10

Die Zwiebel bringt uns beim Schneiden zum Weinen und ebenso berührt und verwandelt uns die Geschichte von Maria Magdalena. Auch ich habe einige Male geweint, während ich diese Meditationen schrieb.

Ich stellte mir jene dunkle Szenerie vor, in der Jesus ihr begegnete. ER sah, was niemand sonst sah.
Jesus sah nicht nur die verletzte, beschmutzte und zerschlagene Frau, die von den Wegen des Lebens an den Rand gedrängt worden war ER sah eine Anbeterin, die unter vielen Schichten des Schmerzes verborgen lag.

Und Jesus – mit nur einem Wort zerbrach die Ketten, befreite ihre Seele und gab ihr die Würde zurück. ER verurteilte sie nicht. ER liebte sie und vergab ihre Sünden so wie ER es auch mit uns tut.

Maria Magdalena wurde von vielen als wertlos angesehen.
Doch Jesus blickte über die Narben und den Schmerz hinaus ER sah ein anbetendes Herz.

Befreit durch seine Macht, folgte sie Jesus nicht nur, sondern diente ihm mit Dankbarkeit und tiefer Liebe. Am dunkelsten Tag blieb sie nahe am Kreuz. Und beim Anbruch des größten Sieges der Geschichte war sie die Erste, die den auferstandenen Meister sah. Halleluja!

Dieses Vorrecht war kein Zufall: Jesus vertraute einer treuen Anbeterin die Botschaft an, die die Welt verändern würde. So ist es mit allen, die ihn von ganzem Herzen lieben ER ruft uns beim Namen und offenbart uns seine Herrlichkeit.

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