Peninna war die Zitrone für Hannas Seele - Teil 6/12
Peninna war Fruchtbarkeit in Person doch ohne jegliches Mitgefühl.
Sie hatte Kinder, aber keine Empathie. Ihre Rolle in der Geschichte ist bitter und doch notwendig.
Die Bibel sagt: „Ihre Widersacherin kränkte sie sehr, um sie zu reizen...“ 1. Samuel 1,6.
Peninna war die Zitrone für Hannas Seele.S ie brachte Hanna zum Weinen, sie fügte ihr tiefen Schmerz zu. Peninna hatte Kinder genau das, wovon Hanna träumte. Sie hatte allen Grund, dankbar zu sein, aber sie wählte den Weg der Provokation.
Sie war nicht sensibel für Hannas Schmerz. Der Text sagt: „Sie kränkte sie sehr“ es war nicht zufällig, sondern absichtlich. Es schien ihr Freude zu bereiten, zu verletzen. Sie verwandelte ihre Fruchtbarkeit in eine Waffe, ihren Segen in Gift, ihre Stellung in eine Leiter, um auf Hanna zu treten.
Die Zitrone hat, trotz ihrer erstaunlichen Eigenschaften, auch eine gefährliche Seite: Wenn ihr Saft die Haut berührt und diese der Sonne ausgesetzt wird, entstehen dunkle Flecken, die bleiben. So war auch Peninna: In ihrer Seele trug sie dunkle Male der Bitterkeit, die selbst ihre Kinder nicht tilgen konnten.
Hanna, unsere „Fenchelfrau“, musste die schärfste Zitrone ihres Lebens ertragen
und dennoch stieg aus ihrem Herzen nur Gebet auf.
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