Sie war eine Fremde, lebte in Sarepta - Teil 4/12

Sie war eine Fremde, lebte in Sarepta, einer heidnischen Stadt im Gebiet von Sidon, wo die Menschen viele Götter verehrten. Eine Frau ohne Ehemann, ohne Mittel, mit nur einem Sohn – und fast nichts mehr zu essen. Was ihr blieb, reichte gerade noch für eine letzte Mahlzeit vor dem Tod.

Als der Prophet Elia an das Stadttor kam, traf er sie, wie sie einige Holzstücke sammelte.
Sie wollte daraus das bereiten, was sie für ihre letzte Mahlzeit mit ihrem Sohn hielt.
Elia bat sie um Wasser zum Trinken. Während sie ging, um es zu holen, fügte er noch eine Bitte hinzu: Brot.

Da antwortete sie mit einem Seufzer voller Schmerz und Resignation:

„So wahr der Herr, dein Gott, lebt – ich habe kein Brot.
Nur eine Handvoll Mehl im Krug und ein wenig Öl im Krug.
Ich sammle einige Holzstücke, um für mich und meinen Sohn etwas zuzubereiten. Wir werden essen – und dann sterben.“
 1. Könige 17,12

Beachte: Sie schwört nicht bei ihrem eigenen gott, sondern bei dem Gott Elias. Und doch geschah in diesem Moment etwas Leises in ihrem Herzen. Sie hatte keine Hoffnung in sich selbst, nicht in ihren Göttern aber sie gehorchte dem Wort des Propheten. Und dieser Gehorsam öffnete den Weg zum Wunder.

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