Maria, der Honig, der nach dem Kreuz süß blieb - Teil 9/11
Und nach dem Kreuz … was geschah mit Maria?
Nach dem Tod Jesu zog sich Maria nicht in Bitterkeit zurück. Jesus vertraute sie Johannes an, dem Jünger der Liebe Johannes 19,26–27. Nach christlicher Überlieferung lebten sie wahrscheinlich in Ephesus, wo Maria ihre letzten Jahre verbrachte.
In der Apostelgeschichte finden wir Maria mit den Jüngern im Obergemach, im Gebet und wartend auf den Heiligen Geist so, wie Jesus es befohlen hatte Apostelgeschichte 1,14. Sie ging weiter mit der Gemeinschaft der Christen, ohne Aufmerksamkeit zu suchen, aber immer als Vorbild.
Maria blieb, wie sie immer war: sanft, beständig, still und gegenwärtig. Sie wurde kein Idol sie wurde ein treues Zeugnis der Gnade. Eine „Honigfrau“ zu sein bedeutet, auch angesichts des Kreuzes standzuhalten. Maria zeigt uns: Wahre Süße ist keine Schwäche. S ie gibt im Schmerz nicht auf, sie verbittert nicht im Verlust.
Der Honig des Glaubens bleibt süß, auch wenn das Leben bitter schmeckt. Und Maria, die Honigfrau, zerfloss nicht im Leid sie versüßte die Stille des Kreuzes mit ihrer Treue.
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