Das Schweigen, das lauter spricht - Teil 20/23

Etwas anderes hat mich sehr berührt: Mose sagte kein Wort.
Er verteidigte sich nicht. Er schlug nicht zurück. Er klagte seine Geschwister nicht an.
Er stellte sich nicht als Opfer hin, das über die Ungerechtigkeit klagt.

Er blieb einfach still. In der ganzen Erzählung ist es der Herr, der für ihn spricht,
Gott selbst, der seine Sache übernimmt und auf die Anschuldigungen antwortet. Und als Aaron, reumütig, Mose bittet, für die Heilung Miriams zu beten, zögert er nicht.
Mose hegt keinen Groll, er baut keine Mauern er tritt ein.

Welche Lektion für uns: Manchmal liegt das größte Zeugnis nicht in den Worten, die wir sprechen, sondern in dem Schweigen, das wir Gott überlassen, und in dem Gebet, das wir sogar für die tun, die uns verletzt haben.

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