Sara, Matriarchin des Glaubens Teil 7/8
Gott hat Saras Schwächen nicht verborgen. Im Gegenteil: Er ließ sie aufschreiben, damit wir erkennen wahrer Glaube ist nicht fehlerlos, sondern beharrlich.
Sara ist wie Safran: zart und zerbrechlich im Aussehen, doch von tiefer, spürbarer Wirkung. Schon wenige Fäden genügen, um ein ganzes Gericht zu färben, zu würzen und zu erfüllen.
So war auch ihr Leben.
Aus einer einzigen Frau für viele unwahrscheinlich, gezeichnet von Unfruchtbarkeit und langen Jahren des Wartens ging eine Linie von Königen hervor, von Propheten, und schließlich der Messias selbst, der Retter der Welt.
Darum nennt Gott sie trotz allem die Matriarchin des Glaubens.
Und Er spricht in 1. Mose 17,16:
„Ich will sie segnen und dir auch von ihr einen Sohn geben; ja, ich will sie segnen, und sie soll zu Nationen werden, und Könige von Völkern sollen von ihr kommen.“
Was für eine herrliche Verheißung!
Safran blüht zur rechten Zeit und muss im genauen Moment geerntet werden nicht früher, nicht später. So ist auch Gottes Plan: fein, selten und ewig schön.
Als alles zu spät schien, ließ Gott Sara erblühen.
Und derselbe Gott erinnert uns bis heute: Kein Warten ist zu lang für die Erfüllung Seiner Verheißung.
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