Martha die stille Frische des Dienens - Teil 2/10
Jesus war ein enger Freund dieser Familie. Und immer, wenn er dieses Haus besuchte, war es Martha, die alles vorbereitete: das Haus ordnete, den Tisch deckte, das Mahl bereitete. Sie diente mit Hingabe, mit Sorgfalt und mit Liebe.
Der Name Martha bedeutet im Aramäischen Herrin oder Hausherrin und genau diese Rolle erfüllte sie mit Stärke, Großzügigkeit und Würde.
Warum Martha?
Weil Martha jene Frauen verkörpert, die immer dienen.
Die im Hintergrund arbeiten in der Küche, in der Ordnung, im stillen Gestalten.
Die, die das Ganze tragen, ohne selbst im Vordergrund zu stehen.
Sie machen kein Aufsehen, suchen kein Licht. Ihre Hände sind beschäftigt, ihr Herz ist hingegeben und so verlieren sie sich nicht in Streit oder Eitelkeit.
Martha war da, und sie tat einfach, was notwendig war. Und das Notwendige ist in Gottes Augen kostbar. Oft werden die Dienenden missverstanden so wie die Petersilie und die frischen Kräuter. Nicht jeder mag sie, manche schieben sie beiseite… und doch bleiben sie da, bringen Farbe, Duft und Frische ins Leben. So sind die Marthas dieser Welt: unauffällig, und doch unentbehrlich. Vielleicht erhalten sie keinen Applaus aber ohne sie fehlt der Atmosphäre das Aroma, die Wärme, das Leben.
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