Das Salz des Wartens - Teil 7/23
Und wisst ihr… wenn das Warten lang wird, ermüdet das Herz und die Seele ist versucht, aufzugeben. Vielleicht ist es auch bei euch so: Ihr wartet auf eine Arbeitsstelle, auf eine Antwort, auf eine Ehe oder auf eine Wohnung, die einfach nicht zu kommen scheint. Jahre vergehen, und ihr fragt euch: Lohnt es sich noch zu träumen? Lohnt es sich noch zu warten?
Die Zeit des Wartens in Ägypten war wie das Salz: Es kann bewahren oder es kann verbrennen.
In der richtigen Menge konserviert Salz, gibt Geschmack, erhält die Hoffnung lebendig. So ist auch das Warten, das sich auf Gott stützt es stärkt den Glauben, reift das Herz und bereitet auf die richtige Zeit vor.
Doch wenn wir das Salz im Übermaß zulassen die Angst, den Vergleich, die Bitterkeit dann frisst es uns innerlich auf. Das Herz wird schwer, die Seele verliert ihre Süße, und der Traum scheint zu sterben. Darum müssen wir lernen, das Salz unseres Wartens dem Herrn zu übergeben. Er allein kennt das richtige Maß: weder zu früh, noch zu spät. Gottes Zeit verdirbt nie sie bewahrt immer die Verheißung.
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