Martha, Glaube, der auch in der Trauer trägt - Teil 4/10
Martha ist das Gleichgewicht zwischen Glaube, Tatkraft und einem ergebenen Herzen. Sie tritt nicht im Glanz auf, doch sie trägt das Haus, bereitet die Umgebung und hält das Leben im Fluss. Als ihr Bruder Lazarus starb, war es Martha, die Jesus entgegenging. Mit Schmerz, aber auch mit Glauben sagte sie: „Herr, wärst du hier gewesen, so wäre mein Bruder nicht gestorben. Aber auch jetzt weiß ich: Was immer du von Gott bittest, das wird Gott dir geben.“ Johannes 11,21–22
Seht den Glauben dieser Frau: fest und ohne Zweifel. In diesem Moment war sie es, die aufstand, die dem Meister entgegenging, die Worte des Vertrauens sprach. Und dort offenbarte Jesus ihr eine der schönsten Wahrheiten des Glaubens: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt. Und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird in Ewigkeit nicht sterben. Glaubst du das?“ Johannes 11,25–26
Martha war nicht nur praktisch, ordnend oder dienend. Sie war eine Frau des Glaubens. Sie wusste: In der Gegenwart Jesu gibt es keinen endgültigen Tod nur Leben, das ewig aufblüht.
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