Zwischen Dienen und Sein: die Ruhe zu Jesu Füßen - Teil 7/10

Was wollte Jesus Martha lehren?
Dass der Dienst gut ist, aber seine Gegenwart besser. Es genügt nicht, nur etwas für ihn zu tun wir müssen bei ihm sein. Zu seinen Füßen sitzen, seine Stimme hören, seine Nähe vor allem anderen suchen.

Jesus hat den Wert von Marthas Dienst nicht verneint er zeigte ihr nur die Notwendigkeit des Gleichgewichts. Es gibt eine Zeit zum Handeln und eine Zeit zum Hören. Eine Zeit zum Dienen und eine Zeit zum Anbeten. Eine Zeit, sich um das Haus zu kümmern und eine Zeit, sich um die Seele zu sorgen. Auch wir sind heute oft wie Martha: beschäftigt, unruhig, abgelenkt. Sogar im Gottesdienst tauschen viele die Gegenwart des Meisters gegen ein Display in den Händen. Ach, wie sehr müssen wir lernen, Jesus über alles zu stellen.

Uns Zeit nehmen, um für das Leben, die Familie und die Arbeit zu danken. Zeit, das Herz vor ihm auszuruhen und sein Wort zu hören. Denn Martha war wertvoll, und alles, was sie tat, war wichtig. Aber Jesus zeigte, dass auch ihr Herz Ruhe und Führung brauchte. Und wer von uns braucht heute nicht diese Ruhe zu den Füßen des Meisters?

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