Achsa, die Tochter, die um mehr bat - Teil 8/16
Achsa wuchs auf und sah, wie ihr Vater Kaleb mit Glauben und Mut für das Land kämpfte, das Gott seinem Volk verheißen hatte. Er war nicht nur ein Krieger, sondern ein Mann, der wusste, auf Gottes Zeit zu warten und im richtigen Moment zu handeln. Als die Zeit kam, das Erbe zu verteilen, war Achsa bereits Otniel versprochen, dem Mann, der die Stadt erobert hatte, die ihr Vater als Prüfstein bestimmt hatte.
Bei der Hochzeit erhielt Achsa ein Stück Land. Doch dieses Land, so gut es auch war, brauchte etwas Wesentliches: Wasser. Und so, als eine Frau, die wusste, dass das Notwendige nicht genug war, sondern dass es mehr braucht zum Leben, stieg Achsa von ihrem Esel, ging zu ihrem Vater und bat um mehr: nicht nur das Land, sondern auch die Wasserquellen.
„Gib mir auch Wasserquellen“, sagte sie.
Und Kaleb gab ihr die oberen und die unteren Quellen. Josua 15,19
Das Wasser war lebenswichtig, unverzichtbar für Überleben und Wohlstand, besonders in einer trockenen und kargen Region.
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