Acsa, Mut und Quellen des Lebens - Teil 10/16

So wie die oberen und unteren Quellen jederzeit Wasser gewährleisteten, so ist Jesus die vollkommene Quelle, die unseren geistlichen Durst stillt sowohl in den „Höhen“ unserer Freude und Siege als auch in den „Tiefen“ unserer Kämpfe, Traurigkeiten und Dürrezeiten. Das Wasser, das Jesus gibt, versiegt nicht. Es hängt nicht von den Jahreszeiten des Lebens ab und ist nicht durch äußere Umstände begrenzt. Wir können es so sehen: Obere Quellen erinnern an die frische Gegenwart des Heiligen Geistes, die von oben über uns ausgegossen wird. Untere Quellen erinnern an die beständige und leise Treue Gottes in unseren Tiefen, auch wenn wir sie nicht sehen.

Die Haltung von Acsa gleicht der Paprika: Sie begnügte sich nicht damit, unscheinbar zu bleiben. So wie dieses Gewürz wärmt, färbt und ein Gericht verwandelt, so wärmte sie die Geschichte mit ihrem Mut, färbte die Szene mit ihrer direkten Bitte an ihren Vater Kaleb und verwandelte die Zukunft ihrer Familie. Acsa lehrt uns: Glaube ist kein bloßes Sich-Abfinden. Glaube bedeutet zu wissen, dass Gott unser Vater uns mehr geben kann und will als nur das Minimum, damit wir ein Leben in Fülle leben.

So wie Acsa dürfen auch wir mit Mut und Glauben zu unserem Vater kommen. Oft begnügen wir uns mit wenig: einem schnellen Gebet, einem kleinen Segen, einer kurzen Erleichterung. Doch Gott möchte, dass wir nach Quellen fragen nicht nur nach dem Nötigsten, sondern nach der Fülle Seiner Gegenwart. Er ist nicht beleidigt über unsere Kühnheit, wenn sie von Vertrauen und Demut getragen ist. Im Gegenteil: Das Herz des Vaters freut sich, wenn wir mehr von Ihm erbitten, wenn wir glauben, dass Er nicht nur unsere momentane Not wenden kann, sondern die ganze Zukunft unseres Hauses.

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