Die Töchter Zelofhads, die Paprikafrauen - Teil 1/16
Paprika ist kein schüchternes Gewürz.
Sie kommt mit intensiver Farbe, markantem Geschmack und der Kühnheit, ein ganzes Gericht zu verwandeln. Selbst in kleinen Mengen ist ihre Präsenz unübersehbar. So waren die Töchter Zelofhads: Maala, Noa, Hogla, Milka und Tirza. Fünf Frauen, die nicht schwiegen angesichts der Tradition, die sie ohne Erbe zurückgelassen hätte.
In jener Zeit war es undenkbar, dass Frauen ein Recht auf Land einforderten. Doch sie traten hervor, gingen zu Mose, zu den Führern und damit zum Herrn selbst, um Gerechtigkeit zu erbitten. Ihr Mut war wie Paprika: lebendig, feurig, verwandelnd. Paprika wärmt, färbt und gibt neuen Geschmack. So wärmte auch die Haltung dieser Schwestern den Glauben vieler Frauen, färbte die Geschichte Israels mit einem neuen Gesetz und veränderte für immer, wie das Erbe verteilt wurde. Und wie Paprika ihre Farbe auch im Feuer nicht verliert, so verloren sie ihre Entschlossenheit nicht auch nicht unter Druck.
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