Der Duft der Braut des Lammes - Teil 12/12

Wir sind die Braut des Lammes, geschmückt durch Seine Liebe, durch Seinen Geist mit Wohlgeruch erfüllt und bereitet für die große Begegnung. Die Berufung ist nicht nur ein Platz der Ehre, sondern eine ewige Bestimmung: die Herrlichkeit des Bräutigams widerzuspiegeln und als treue Bräute zu leben, in Hoffnung wartend auf den Tag, an dem Er uns holen wird.

Der Duft der Vanille lehrt uns: Wahre Liebe eilt nicht, sondern erblüht zur rechten Zeit. Sie ist nicht flach, sondern tief; sie drängt sich nicht auf, sondern offenbart sich sanft wie ein Wohlgeruch, der das Herz umhüllt. So ist auch die Liebe Gottes zu uns geduldig, zart und verwandelnd.

Esther wurde in der Stille bereitet, in jedem Detail verfeinert, bis sie vom König empfangen wurde. Ihr Warten war nicht vergeblich: Sie wurde geformt, um eine Bestimmung zu leben, die über ihre eigene Geschichte hinausging. Ebenso sind wir als Gemeinde die Braut, die Tag für Tag bereitet wird für die ewige Begegnung mit Jesus.

Der Bräutigam wird kommen, um Seine Geliebte zu holen rein, geschmückt, in Heiligkeit gekleidet und mit einem Herzen, das nach Anbetung duftet. In dieser Begegnung wird es kein Warten, keine Eile und keinen Schmerz mehr geben, sondern nur die Fülle der ewigen Liebe: vollkommen, vollkommen genug, alles durchdringend.
Der Duft der Vanille erinnert uns: Der Prozess mag lang sein, doch das Ergebnis ist selten und kostbar. So wird auch unsere Begegnung mit Christus sein der erhabenste Moment, in dem die Liebe, die so lange schien zu warten, sich in Ewigkeit offenbaren wird.

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