Rahab, der Glaube, der die Familie umarmt - Teil 19/24

Rahab zeigt uns, dass wahrer Glaube nicht egoistisch ist. Wahrer Glaube schafft Raum, weitet das Zelt, erreicht Familien und denkt an ein Erbe. Sie sagte nicht: „Rette mich, und wenn möglich, auch die Meinen.“ Sie sagte: „Rette zuerst die Meinen“ und erst danach schloss sie sich selbst ein. Solange wir nicht lernen, den anderen in unserem Leben an einen Ehrenplatz zu stellen, werden unsere Gebete eng bleiben und sich nur um unsere eigenen Bedürfnisse drehen.

Doch wenn die Liebe Raum öffnet, wie im Herzen Rahabs, beginnen wir, das Herz Gottes selbst widerzuspiegeln – des Gottes, der seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn für uns alle hingab. Ihr Herz war nicht egoistisch, sondern familiär, gemeinschaftlich. Sie verstand: Es nützte nichts, wenn sie gerettet würde, während die, die sie liebte, verloren gingen. Ihr Glaube war kühn, aber zugleich großzügig. So hinterlässt uns Rahab ein kostbares Zeugnis: Wahre Liebe sucht nicht nur das eigene Wohl, sondern das Heil aller um uns herum.

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