Timotheus, die Frucht des Glaubens von Lois und Eunike - Teil 5/7

Die Bibel stellt uns Timotheus als einen jungen, hingegebenen Pastor vor, treuen Gefährten des Apostels Paulus, der die Verantwortung trug, die Gemeinde in Ephesus zu leiten einem der wichtigsten Zentren des frühen Christentums.

Doch bevor er Leiter und Prediger wurde, war Timotheus Enkel und Sohn. Bevor er die Massen lehrte, lernte er zu Hause an den Füßen seiner Großmutter und seiner Mutter.

Paulus schreibt in 2. Timotheus 1,5:
„Ich erinnere mich an deinen ungeheuchelten Glauben, der zuerst in deiner Großmutter Lois und deiner Mutter Eunike gewohnt hat; ich bin aber überzeugt, dass er auch in dir wohnt.“

Welch kostbarer Vers! Er zeigt uns, dass der Glaube nicht bei Timotheus begann. Vor ihm gab es eine Großmutter, die säte, und eine Mutter, die goss. Der Glaube, der die Herzen von Lois und Eunike erfüllte, fand in Timotheus ein Zuhause und blühte in ihm lebendig und wahrhaftig auf.

Schon als Kind wurde Timotheus in den Heiligen Schriften unterwiesen (2. Timotheus 3,15). Obwohl sein Vater Grieche war und fern vom jüdischen und christlichen Glauben lebte, gaben seine Mutter und seine Großmutter nicht auf. Unermüdlich pflanzten sie in ihm die Ehrfurcht vor dem Gott Israels und später den Glauben an Christus.

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