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Mirjam, die Hüterin in Zeiten der Finsternis - Teil 2/23

Die Geschichte von Mirjam beginnt in einem der dunkelsten Kapitel des Exodus. Der Pharao, erfüllt von Angst, dass das Volk Israel in Ägypten zu zahlreich und zu stark werden könnte, verhärtete sein Herz und erließ einen grausamen Befehl: „Werft alle neugeborenen hebräischen Jungen in den Nil, aber lasst die Mädchen am Leben.“ 2. Mose 1,22 Es war Angst, die sich als Macht tarnte. Der Pharao fürchtete, die Kontrolle zu verlieren, und um seinen Thron zu sichern, griff er zu einer Grausamkeit, die die Unschuldigsten traf. Wie oft bringt menschliche Angst Unterdrückung, Gewalt und Tod hervor? In dieser Zeit der Finsternis brachte Jokebed ihr drittes Kind zur Welt. Und als sie ihn ansah, erkannte sie: er war schön, kostbar in den Augen Gottes. Sie versteckte ihn drei Monate lang, riskierte ihr eigenes Leben, um ihren Sohn vor dem Todesurteil zu bewahren. Damals entschieden Könige, wer leben durfte und wer sterben musste. Doch das Herz einer Mutter erhob sich in Glauben und Mut. Und Mir...

„Ein Glaube, der die Finsternis zerbricht“ - Teil 8/9

„Und jene Frau rief: ‚Jesus, Sohn Davids, erbarme dich meiner! Meine Tochter ist von einem bösen Geist besessen.‘ “ Matthäus 15,22 Wenn es damals schon solche geistlichen Realitäten gab wie viel mehr heute! Wir dürfen die unsichtbare Welt und die Werke des Bösen nicht unterschätzen. Viele öffnen Türen zur Finsternis durch Magie, okkulte Praktiken und Beschwörungen, ohne zu begreifen, welche Mächte sie einladen. Alles, was diese Mutter wollte, war die Befreiung ihrer Tochter. Darum gab sie nicht auf. N ur sie wusste, wie tief der Schmerz war, zu Hause mit einem so gequälten Kind zu leben. Doch erstaunlich ist: Es brauchte keinen 40-tägigen Fastenplan, keine sieben oder einundzwanzigtägigen „Gebetsketten“, keine menschlichen Rituale. Es brauchte nur eines: den Glauben an die Kraft Jesu. Die syrophönizische Frau erinnert uns: Befreiung kommt nicht durch Rituale, sondern durch den Glauben an Jesus. Auch heute müssen wir wachsam sein, damit wir dem Feind keine Türen öffnen sei es durch ok...

Maria Magdalena, vom Schatten der Finsternis ins Licht der Freiheit - Teil 5/10

Maria Magdalena trug viele Schichten in sich nicht von Stolz, sondern von Schmerz.   Es waren wie übereinandergelegte Hüllen aus Leid, Verlassenheit und der Last eines Lebens, das von geistlicher Unterdrückung gezeichnet war. Die Bibel berichtet nicht, wie jene sieben Dämonen Raum in ihr fanden. Doch wir wissen aus dem biblischen Bericht, dass sie ihr so viel genommen hatten, dass kaum noch etwas von der wirklichen Maria übrig war. Wahrscheinlich wurde sie in ihrer Stadt gemieden, aus der Ferne angesehen, im Stillen verurteilt. Vielleicht nannte man sie verrückt, unzähmbar, verloren. Denn die Wahrheit ist: Dämonen rauben den Frieden, verzerren die Identität und zerstören Schritt für Schritt das Wesen eines Menschen. Und wie viele Menschen sind auch heute von bösen Mächten gefangen.