Die Töchter Zelofhads, der Mut, den Segen zu erben - Teil 3/16

Die Worte der fünf Schwestern tragen mehr als nur eine Bitte um Erbe: Sie tragen Erinnerung, Ehre und Treue. Als sie erklärten, dass ihr Vater nicht an der Rebellion Korachs teilgenommen hatte, berichteten sie nicht nur ein historisches Detail sie erhoben ein Banner der Integrität. Zelofhad hatte sich nicht mit der Ungehorsamkeit vermischt, er ließ sich nicht von Spaltung hinreißen, er gab sein Leben nicht der Rebellion hin. Er blieb treu, auch mitten in einem Volk, das murmelte und sich gegen Gott auflehnte. Diese Treue durfte nicht ausgelöscht werden.

Darum traten die Töchter mit brennendem Mut vor Mose, den Priester Eleasar und die ganze Gemeinde. Sie baten nicht um Almosen, sie forderten ihr Erbe. Sie beanspruchten keine Gunst, sondern ein Recht. Das Recht, dass der Segen der Treue ihres Vaters auch über ihnen ruhte. Sie verteidigten den Namen ihres Vaters, bewahrten seine Ehre und erklärten: Wenn er treu war, dann werden auch wir treu sein. Und dort, vor allen, wurden ihre Stimmen zu einem Echo der Gerechtigkeit Gottes, der die Namen der Treuen nicht auslöscht.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Aus dem Buch der Sprichwörter lernen - Sprüche 15:5

Noomi und Rut, Symbol eines aromatischen Geschmacks wie Oregano - Teil 1/7