Rahab, der Mut, den wahren Gott zu wählen - Teil 13/24

Es war, als hätte Rahab der ganzen Stadt Jericho gesagt:
„Ich habe meine Seite bereits gewählt. Der Gott Israels ist der wahre Gott, und ich vertraue Ihm mehr als auf Mauern oder Schwerter.“

Ihre Worte gaben nur das wieder, was längst in ihrer Seele geschrieben stand. Sie sagte zu den Kundschaftern: „Alle in unserem Land verzagen vor eurem Gott, denn wir haben gehört, was Er in Ägypten, am Schilfmeer und gegen die Könige getan hat, die niemand besiegen konnte.“ Josua 2,9–11

Rahab wohnte in einem Haus, das in die Stadtmauer hineingebaut war. Von dort ließ sie die Kundschafter mit einem Seil aus dem Fenster hinab. Tief in ihrem Inneren wünschte sie sich nicht nur Rettung für diesen Moment, sondern Befreiung von den unsichtbaren Ketten, die ihr Leben gefangen hielten.

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